Jiøí Kohoutek

mein Reisen:
2016 die Fußabenteuer
2015 Eichstätt Lehrgang
2014 And Away Again
13/14 Swiss Disillusion
2013 Exp. Journey
2012 London
2011 Via Moravica
2010 Slovensko
20XX Morava

2014 and away again

WANDERUNG

Ich suchte kein Abenteuer, sogar bin ich kein Wanderer, der viel sehen möchte, trotzdem wanderte ich die Europa kreuz und quer. Ich ließ auf mich Landschaft, Gebäude, Menschen und überhaupt alles wirken, was auf einen Wanderer wirken kann. Das Spiegelbild der Sachen hat mir gemeinsam mit einem Gebet und mit meiner Wegrichtung (zum Gott) gebildet. Ich arbeitete mit den Wahrnehmungsscherben und Fuchs in Seiner Gnaden. Ich kann hier nicht alles, was ich entdeckt habe, herausschreiben und ich kann auch nicht sagen, was alles und wie mir geändert hat. Ich habe viel erlebt und ich glaube, man könnte es nicht ohne eigenes Erleben verstehen, denn das alles nur klingelnde Wörter sind. Trotz allen gesagten, versuche ich meine Erlebnisse auf dem Papierblatt zu übertragen.

DAS WENIGSTENS WICHTIG

In achtundzwanzigen Reisetage habe ich 2 784, 08 Meilen (ungefähr 160 Kilometer pro Tag) zurückgelegt. Zu achtundzwanzigen Reisetage muss ich noch zwei Tage zugeben und zwar einen Erholungstag bei Freunden in Dresden (21, 8 Meilen) und den letzten Ankommenstag (40, 8 Meilen) – insgesamt also 2 846, 68 Meilen (4 581, 29 Kilometer). Der Radf mit der Last wog, nach der aktuellen Menge von Lebensmitteln, 40 – 45 Kilos.

Die Haltlosigkeit meiner täglichen Leistung könnt ihr aus dem Graph feststellen. Die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit war nur 10, 5 Meilen pro Stunde. Durchschnittlich habe ich täglich 4, 5 Stunden erholt und dazu kommt natürlich die Erholung in der Nacht. Im Satter verbrachte ich täglich im Durchschnitt 9 Stunden, insgesamt war es 270 Stunden.

wie viel meilen in den Tag
Meine Leistung: blau Schnittsgeschwindigkeit Meilen/Stunde in den Tag, von dem Nettofahrzeit berechnet;
orange Durchschnittsgeschwindigkeit Meilen/Stunde in den Tag, von dem Zeit inklusive Pausen berechnet.

Während des Wegs habe ich zweimal das Tempo von 200 Kilometer in einem Tag übertretten. Zum ersten Mal war es schon im zweiten Tag des Reises, als ich aus Niffer (F) nach Waldtstadt (zum Johannes) fuhr, dabei habe ich auch meinen persönlichen Rekord gebrochen – ich bin in einem Tag über 230 Kilometer gefahren. Zum zweiten Mal war es in den Niederlanden und zwar um einen Kilometer.

Meine Ausgaben für Lebensmittel machten 6 332 tschechische Kronen und für Reparaturen war es 1 365 tschechische Kronen (alles ungefährt), dank der Hilfe und des Geschenk von dem Freund Mirek (und seiner Familie). Für Wartung des Sarcios habe ich weiteres nicht geringes Geld vor dem Weg und auch nach dem Weg herausgegeben. Was des Schlafens betrifft, habe ich fünf Nächte bei Freunden, sechs im Zelt, drei unter dem freien Himmel und fünfzehn in überdachten Haltestellen (wegen schlechtem Wetter) verbracht.

DER LETZTE TEE

Ich habe letzte Sachen gepackt. Der Himmel drohte mir mit dunkeln Wolken und ich lief zwischen den Regentropfen zickzack, als ich meine Wertsachen auf dem Rad eingeladen habe. Bevor der Hausdienst kam, schuf ich noch meinen letzten Minzetee austrinken.

Bis zum Schaffhausen fuhr ich durch bekannten Wege und ich nahm mit der Landschaft, mit der ich mich zusammengelebt habe, Abschied. Ich habe die großen Wasserfälle am Rhein fotografiert und fuhr entlang der deutschen Seite des Flusses nach Westen.

Bevor ich zurück an der Seite des Suveränes kam, drohte mir über den Fluss seine Kernkraftwerk. Hart an der Grenze, gerade beim Pausenbrot, schuf die deutsche Polizei mich kontrollieren. Es war zum ersten und auch zum letzten Mal, nichtsdestoweniger muss ich sagen, dass sie wissbegierig waren. Vor dem berühmten Basel fuhr ich an römischen Überreste in Kaiserangst vorbei.

Um nächsten Tag das Ziel, die französische Stadt mit einer Stauanlage - Niffer zu erreichen, setzte ich mit der Fahrt bis zur Dämmerung fort. Der Unterschied in Sauberkeit und in Standt zwischen der Schweiz und Frankreich überhaupt war markant, ins Frankreich mochte ich gar nicht fahren.

Hier gibt es einen Friseursalon, ab und zu eine Bäckerei, aber kein rechtes Geschäft und keine schöne Straße. Die Fahrer sind rücksichtsvoll und außer Regen und zeitweiligem Gegenwind kann man hier ganz angenehm fahren. Trotzdem entferne ich mich nicht weit von der staatlichen Grenze. Nur die Straßburg ist ein schrecklicher Ort. Keine Richtungsanzeiger, geschweige Radwege! Ich musste, wie es möglich war, unter Lkws, Prostituierten und tiefen Pfützen fahren, damit ich schon im Zentrum und schnell weg war.

In Plobsheim habe ich schwarzes Wasser gekauft, um genug Kraft für Rest meiner heutigen Rekordreise zu hätten. Erst beim Öffnen habe ich bemerkt, dass die Flasche ein tschechisches Etikett hat! Wieder fuhr ich als Wind bis zu dem Augenblick, als ich eine Gruppe von jungen Schweizern begegnet habe, die aus Basel nach Amsterdam fuhren. Ich habe verlangsamt und teilte mit ihnen Sorgen des Spätabends.

Der Weg hat uns aber verschiedenen Richtungen gebracht. Ich suchte aus Karlsruhe die Waldstadt und meinen Freund Johannes. Er hat mich auch im späteren Abend begrüßt. Er war mitteilsam und hilfsbereit, wie er sein konnte. Und außer des schönen Zeugnisses, das er über sich selbst und über seine Gedanken hervorgebracht hat, wurde er mit seinem Geschenk vielleicht auch größere Berührung als er erwartete.

KATHEDRALEN

Am Morgen ging ich später als mein Gastgeber weg. Ich kam zurück zum Fluss und setzte entlang nach Norden fort. Bevor ich weitere Kathedrale betrat, sah ich am Stadtrand von Spyer ein technisches Museum an. Leider war das Eintrittsgeld hoch.

Ich beginne mehr die Friedhofe merken. Einerseits sind sie eine Quelle von Trinkwasser und manchmal auch von guten Toiletten, andererseits stellen sie sehenswerte Wallfahrtsorte vor. Verschiedene Denkmäler, Grabsteine, Grün und Geschichte der hier ausruhenden Menschen führen zum Nachdenken und mir als eines Pilgers führen auch zum Totengebet.

Vom Fluss habe ich mich nur ein Bischen entfernt, um im Weinberg zu nächtigen. Beim morgigen Ausfahrt begonnen sich die Sarcios Bremsen um neuen Klötzen melden. In Geschäften, fals ich etwas kaufe, lassen mich die Ortsmenschen vor ihnen gehen. Das Tal aus Nibelungenlied ist absolut wunderschön - Fluss, Brombeere, Berge, Burgen und Züge. Am Ende des Tals habe ich mit Geduld das Mineralwasser Rhens aus der Quelle geschöpft und schlief neben dem Radweg zwischen dem Fluss und einem weiteren Kernkraftwerk.

In Bonn geriet ich erfolgreich in eines Radgeschäft. Ein angenehmer Mann hat mir neue Klötzen verkauft. Leider habe ich die Klötzen von einer schlechten Marke, also später beim Austausch, musste ich sie ein bisschen abschneiden. Im Park, auf dem Kai amüsierten sich die Jugend in alten aber interessanten Kostümen.

Vor Köln am Rhein war ich im Supermarkt war ich von einer Rechenmaschine des Gelds überrascht, hier arbeiten die Verkäuferinnen einfach nur mit Banknoten. Ins Zentrum, zur Kathedrale geriet ich einfach, davon weg war es aber anstrengender und vor allem darum, dass der Radweg nicht entlang der Straßen fuhr, also während ich der beste Weg nach Westen suchte, ging ich fehl, aber trotzdem habe ich während der Regenschauer den Rhein verlassen.

Vor Aachen zeltete ich hinter einem Zugwall, weiter auf Felder und bei einem kleinen See. Die berühmte Stadt ist ziemlich schmutzig und erst im Zentrum wird sie angenehm zu sein. Die Toiletten sind nur gegen Geld und sehen wie eine Todeshütte aus. Aber die Kathedrale ist hier wirklich wunderschön.

BENE(LUX)

Das Ankommen in Niederlande war ziemlich unauffällig, aber nach ein paar Kilometern erkannt man eine Veränderung – geputzte Straßen und alles war tip top: Ziegelhäuschen, perfekte Radwege entlang der Hauptstraße (nur trifft man hier auch Motorräder) und ein angenehmer Weg vorbei des amerikanischen Friedhofes bis Belgien.

Hier kam weitere große Veränderung. Was nicht privat ist, ist schmutzig, vernachlässig und die Radwege sind, sagen wir, zerstört. Während der Zeit hier war ich fix und fertig. Sehr interessant fand ich Reihenhäuser, die bis zum Brusel die Hauptstraße kopierten.

Brusel laß in mir einen sehr starken Eindruck, aber eher einen negativen. Eine Ausnahme bildeten vielleicht Königgarten und das Museum von asiatischer Kunst mit einem Garten. Erst Antverpen im Norden des Landes sahen gut aus. Die Alleen von Platanen, Straßenbahnen, orthodoxe Juden und ein ausgehendes Zentrum. Hinter der Stadt ging ich ein bisschen fehl, denn die Wege leiteten durch Wälder mit wenigen Wegweisern.

Bei der Staatsgrenze (an Niederlande) sind außer Bunker auch große Transparente, die an die Grenze vor der Wiedervereinigung erinnern. Im Süden gibt es Felder und viele Weiden. Niederlande, hier im Süden gibt es Feldern, Autobahnen und Dämmen herum. Die Häuser hatten riesige Fenster (fast als Schaufenster) und ich hatte ein Gefühl, dass ich hier nicht überall übernachten kann. Zum Schluss schlief ich in der Mitte eines Feldes auf einem Weg, durch welchen vielleicht nur einen Traktor durchfahren ist und ich meine, es war eher absichtlich.

Auf den Straßen fehlte der Mittelstreifen, aber an beiden Seiten waren Streifen, die etwas wie einen Radweg vorgestellt haben. Als ich mi ran einer Kreuzung orientieren bemühte, blieb neben mir ein älterer Mann stehen, er war ein Bastler und hatte ein Motorrad von eigener Herstellung. Bevor er mir die Richtung zeigte, unterhalteten wir uns über unseren Reisen. Vor Rotterdam war eine gute Straße und ich konnte mich nach Richtungsanzeiger orientieren. Ortsmenschen brauchen diese Anzeiger nicht, sie kennen verschiedene Abkürzungen und darum habe ich die gleichen Menschen mehrmals auf einer Straße überholt.

Durch die Stadt Gouda fuhr ich Richtung Haag. Die Mehrheit von Brücken hier ist die Hebebrücke, es ist wegen der Schiffe. Mein Weg fuhr die Autobahn entlang. Ein Mann, er war ein Sechziger, hat mir mit einem Elektrorad eingeholt. Wir fuhren zusammen ein paar Meilen und unterhalteten uns (mit einer Mischung von Englischen, Deutschen und Französischen). In Haag bin ich nach einen Durchfahrt des chinesischen Stadtteiles vor dem internationalen Gericht angekommen, vor dem ich den gleichen Tag gezeugt habe.

Ich habe die Richtung Amsterodam (A´dam) gewonnen und ich habe auf einen Sandstrand getroffen. Die Sonne ging unter, ich steigerte meine Geschwindigkeit und als Wind lief ich durch das Naturschutzgebiet der Sanddünen. Es war einer von den zauberhaften Orten meiner Wanderung. Nach Sammeln von Muscheln übernachtete ich am Strand, nur den Sand hatte ich wirklich überall.

Am Morgen, noch an der Küste habe ich meine Isomatte verloren. Ich fuhr an dem ESA (European Space Agency) Arbeitsplatz vorbei und eine Weile danach habe ich einer von tschechischen Arbeitern begrüßt. Die Landschaft hat sich verändert. Lange Wege zwischen Feldern, ab und zu Baumremisen und Bauernhöfe und Windkraftwerke. Das Wetter war wieder missgünstig, also bin ich viele Meilen gefahren als ich eine Haltestelle gefunden habe, aber über Morgen haben mir daraus vertrieben.

Ein neuer Tag hat sehr gut angefangen und hat mir durch eine sehr schöne aber eintönige Landschaft geleitet. Für eine bestimmte Zeit nutze ich örtliche Radwege, denn die Fernradwege fuhren Autobahnen entlang und das war schlechter als die oben genannte Eintönigkeit. Ziemlich interessant war die Veränderung der Wegzeigern, aus den klassischen Pfeilen an Säulen wurden Richtungszeigern an Steinen auf dem Boden.

An einer von solchen Kreuzungen habe ich mit einem älteren Paar außer dem Wetter auch meine Reise besprochen. Sehr interessant daran war, dass wir unsere Sprachen gegenseitig nicht beherrschen haben, wir haben nur eingeschätzt, was die Wörter bedeuten. Ich bin in Winschoten eingekommen, wo man zugleich viele Brücke repariert hat und darum musste ich eine große Umfahrt machen, um angenehme und gefahrlose Übernachtung einzutreffen.

NIEDERSACHSEN

In einem anmutigen Ziegeldorf Neuscharrel putze ich meine Flasche und fülle Wasser nach. Vielleicht mache ich umsonst Umleitung weiter. Ein Weg ist gut, aber ermüdend und ich steuere nach Bremen. Ich sitze hier vor eine Universität und surfe im Internet. Wenn es schon dunkel ist, gehe ich von der Stadt weg. Ich muss mit dem Wind, der gegen mir blast, kämpfen. Es dauert sehr lang, ein gutes, zweckmäßiges Ort für Übernachten zu finden. Der Wind tobt, ich decke sich vor dem Regen von der vierten (sechsten) Seite mit meinem Schätzchen. Vom Osnabrück führt eine Route im Norden. Diese Route macht auf Überreste der megalithischen Kulturen aufmerksam. An diesen Orten mit den riesigen Steinen befindet sich etwas Tiefes.

Ich bin spät aufgestanden, aber Regen hat sich nur knapp vor der Ausfahrt gelegt. Es dauerte nicht lang, in die Städtchen zu kommen, in welcher gute Menschen leben. Der Ehemann der tschechischen Frau hat mich auf eine Tasse Kaffee eingeladen. Also ich mit Iva haben ein bisschen tschechisch, ein bisschen deutsch plaudert und ich bin sehr dankbar für eine liebenswürdige Einladung, nette Gesellschaft und warmes Getränk gewesen.

Die anspruchsvolleste Aufgabe war, die Vorstadt Hamburg zu verlassen und in sein Zentrum zu kommen. Aber das Zentrum dieser ungebundenen Stadt war hübsch und freundlich. Außer der Bewunderung der verschiedenen Türmchen und der Architektur habe ich mit einem jungen Schweizer gesprochen, weil er zu mir auf die Bank zugesetzt hat, und der in dieser Zeit einen Ausflug gemacht hat. Das helvetische Kreuz, das ich an mein Fahrrad aufgeklebt habe, augenscheinlich die Aufmerksamkeit der Schweizer anzuziehen.

Die Großstadt entspannte mich, als es dunkel gewesen wird. Es ist zauberhaft, durch das Land bei dem Mondschein (wenn der Mond sich in diesem Moment nicht hinter den Wolken befindet) und hinter den Leuchtdioden zu wandern. Rundherum säuseln die Bäume und man kann nur das Wichtigste sehen. Man denkt sich nicht mehr, dass man alles sehen kann. Es gibt viel hinter dem Vorhang unserer Sinne. Darauf macht das Reisen in der Nacht durch das fremde Land Aufmerksam.

SEVERNÍ OKRUH

Wind bläst wahrscheinlich von allen Seiten, aber der stärkste Wind ist für mich in der Gegenrichtung. Zum Glück weht er nicht regelmäßig. Es ist wirklich ein großartiges Erlebnis, gegen den Wind zu schreiten. Man schreitet, aber hat ein Gefühl, ihn eine unsichtbare Kraft zu halten und zurück zu ziehen. Der Geschwindigkeitsmesser verrät, ein solcher Wind einen Fußgänger ungefähr um 5 Meilen pro Stunde verlangsamen zu können.

Über dem Wetter kann ich sich nicht beschweren. Ich hatte ein Gefühl, mich jeden Tag dem Gott zu bewahren. Trotzdem war mein Weg gar nicht so einfach und leicht, passierte es mir zum Glück nichts Schlechtes. Wenn ein Wanderer wurde wegen des kalten Regen nass, trotzdem hatte er schützende Hilfsmittel, ist Kleinigkeit doch. Hauptsächlich der Fall, dass er in einem Rucksack ein trockenes T- Shirt fürs Schlafen versteckt hat.

Die Küste der Nordfriesischen Inseln freute mich über den Weg an der Meergrenze. Ich fahre in der Nähe von Schafen, die sich um die Grünflächen des Dammes kümmerten und kokettierte mit dem Wind. Mit dieser riesigen Kraft, die wir in Inland nicht kennen. Er hat von einer Seite geblasen und ich musste heftig abbiegen, weil ich nicht fallen wollte. Wenn der Wind in den Rücken geblasen, fühlte ich sich wie der Wind und flog mit dem Singen in Ohren mit dem Geschwindigkeit 35 Meilen pro Stunde durch das Land. Der Wind fesselte mich nicht, ich erlaubte es ihm nicht. Ich bewegte mich mindestens mit der Geschwindigkeit des Gehens.

Endlich bin ich an der dänischen Grenze gewesen. Ich weiß nicht eigentlich, ob ich von der Relation zwischen Lebensmittel und Alkohol in der Selbstbedienung überrascht war. In das Land befanden sich mehr vereinzelten Häuser als ganzen Dörfer. Die Straßen werden repariert und es ist überall sauber und aufgeräumt. Außerdem haben sie alle Toiletten umsonst. Die Bushaltestellen haben am meistens keine Dächer und deshalb musste ich im Dänemark in meinem Zelt gegen den Sturm die erste Nacht verbringen. Wir haben es zusammen bewältigt.

Um den Golfpark und um die ungewöhnliche Heide bin ich in das Städtchen Billung gekommen. Dort verbarg ich in der letzten Weile vor Regen. Also verbarg ich wenigstens nur vor dem ersten Regen. Zuerst kam ich zu Legoland. Ich besichtige die ganze Stadt, erinnerte mich an Zlín und dann machte ich mich auf den Weg zu Jelling Kirke im Norden um einen Fabrikbetrieb. Es regnete und war windig.

Während des Wegs zum Süden habe ich mit einem Kollegen – einen Reisenden kennengelernt. Er heißt Nakamichim, ist Japaner und Radfahrer. Eine lange Weile haben wir zusammen geredet und wenn wir am Vormittag unsere Geschenke austauschten, nahmen wir einen Abschied. Trotzdem fahre er morgens früher als ich aus, haben wir uns noch einmal getroffen, weil ich Rad schneller als er fahre. Ich beriet ihm, wo er Qualitätswasser schöpfen kann, weil Wasser nach Regen nicht so gesund ist.

Ich überquerte den Strand der Ostsee. In Schleswig wurde mir von meinen Kollegen – auch Radfahrer der Weg beraten, weil sie gesehen haben, dass ich gar nicht weißt, wohin ich jetzt gehen sollte. Nach Kiel kam ich, wenn es beinahe dunkel wurde. Ich musste nach dem Weg von der Stadt fragen. Der Junge lachte mir, wenn ich ihm in dieser Zeit gesprochen habe, wo ich in diesem schlechten, unangenehmen Wetter gehen will.

In der letzten Weile badete ich noch in der See. Die See war sehr kalt. Ich war einzelner Erwachsene, der in der See so weit ging. In Lübeck bewunderte ich Originale, aber auch Modelle der Stadttore. Die sehr imposante Stadt. In einer Kirche habe ich ihre Kirchendienerin überrascht, als ich gefragt habe, wo Jesus Christus sich befindet.

GERMANIA

Ich fuhr zu der Elbe in der Nacht entlang einem Kanal Rad. Zwar war der Weg nicht mit dem Asphalt, aber war angenehm, geradlinig und ruhig. Früh Morgen, wenn ich meine Übernachtung verlassen habe, stieß ich auf großes Hebewerk und dann fuhr ich ein paar Meilen unter diesem künstlichen Kanal Rad. Den ganzen Tag war ich so müde und schläfrig, deshalb kaufte ich Kaffee. In diesem Moment ist zu mir ein Stammgast gekommen und wir sprachen von der Welt und vom Reisen. Ähnlich sprach ich mit einer Frau in einem Geschäft in Walsrode. Wir sprachen von der Wanderung und Gebeten. Ich traf noch einen Mensch, er fuhr dieses Mal für Rohrschen Rad. Ich fuhr mit ihm ungefähr eine Stunde langsam Rad. Wir sprachen von berühmtem Jakobsweg auch. Auf diesem Weg fahre ich, sogar hunderte Meilen.

Für Osnabrück wurde der Weg wieder anspruchsvoll, unzusammenhängend und in bestimmten Teilen hatte die schlechte Fahrbahndecke. Leider freute ich mich auf den angenehmen Weg. Plötzlich wurden Hügel entdeckt und quälte den Gegenwind mich. Ich besuchte die Kathedrale. Sie war so hübsch, aber anders als anderen Kathedralen. Sie hatte eine sehr starke Anziehung. Für Regen habe ich mich an der Lokal Universität verborgen und nutzte hier Internetverbindung Eduroam aus.

Ich wanderte durch den Teutoburger Wald, durch Biele zu dem Hermannsdenkmal, das auf einem steilen Hügel mit dem guter Aussicht steht. Dieses Denkmal ist allein schon durch seine Größe imposant. Die Hügel waren zu den staatlichen Grenzen immer nur größer. Mir gefallen sie. Sie sind für mich eine bestimmte Aufforderung zu der Hochleistung und bilden die schönen natürlichen Szenerien. Zum Beispiel um das Kloster Marienmünster.

Ich fuhr auch im Dunkeln fort und lief im Zickzack in den Serpentinen um den Fluss. Ich konnte keine Haltestelle mit dem Dach finden. Endlich schlief ich an der Bank ohne Dach, dann weckte mich das Regen aus dem Schlaf. Wenn ich am Morgen ins Geschäft einkaufen ging, rief ich größere Aufmerksamkeit als gewöhnlich wach. Auf Englisch gratulierte eine Frau mir zu 2 000 Meilen und empfing sie mir im Deutschland.

OSTDEUTSCHLAND

Im Verlauf des Tages fuhr ich durch ein wunderbares Tal Rad und bewältigte einer von den steilersten Hügeln der Expedition. Hier befindet sich ein Stück des Eisernen Vorhangs, deshalb besichtigte ich diesen Überrest. In der Stadt Eisenach, nicht weit von einem Burg Wartburg, rutsche ich auf dem Weg aber war ich zum Glück in der Ordnung.

Ich fuhr sehr schnell durch Erfuhrt Rad. Der Erfurter Dom, Park und näher liegender Kloster sind sehr hübsch. Die Fahrradreise zeigte mir eine Richtung raus aus der Stadt, aber wusste ich nicht nach der Landkarte, wo ich mich in der Nacht befinde. (Im Dunkel sind alle Fahrradreise sehr geheimnisvoll) Auf jeden Fall stellte ich am Morgen fest, wo ich gerade bin und weiter nach der Stadt Jena Rad fuhr.

In Jena saß ich am Vormittag im Gebäude der Lokaluniversität. Zuerst war ich dort nur ein paar Minuten, aber dann stellte ich fest, dass die Uni für die Gesellschaft ganz geöffnet wird. Ich begann, die Toilette (die man spülen kann) zu benutzen und in der Mensa Kaffee zu trinken. Die nächste Stadt, die ich besuchte, war Gera. In dieser Stadt führte ein sehr schlechter Weg. Diese Fahrradreise wurde mich von Automotoristen beraten. Ich wusste nicht von der Stadt wegfahren. Ich fand die richtige Richtung nur zufällig, nach dem Pausenbrot. Durch das Tal des Baches, unter den Hügeln und durch einen Park fuhr ich Rad.

Vor der Spitze einer von der größten Hügeln, unter Felder riss ich meine Fahrradkette. Ich reparierte sie und dann fuhr ich noch 8 Meilen weiter Rad. Ich schlief in der Bushaltestelle vom Glas ein, mit der Aussicht auf eines Tal und der nähende Sturm in der Stadt Zwickau.

Die Fahrradgeschäfte werden am Mittag leider geöffnet, deshalb musste ich riskieren und fuhr weiter nach Chemnitz Rad. In der Siedlung fragte ich einen Mann nach den Weg. Er begann, mit mir lange zu sprechen, als er stellte fest, dass ich aus Ostrau komme. Er besucht oft nämlich seine Bekannten in Ludgeøovice.

In Chemnitz kaufte ich auch eine neue Fahrradkette. Nach der Montage fungierte Gangschaltung nach meiner Vorstellung gerade nicht. Ich ging mit dem Weg, der ich schon von letztem Jahr kannte, die Stadt Dresden um. Ich besuchte im Norden auch das Zentrum der Stadt und dort meine Freunde. Sie begrüßten mich sehr schön.

In Dresden ruhte ich mich einer Tag aus. Ich las eine Weile meine Landkarten, dann besichtigte ich nach Mittagessen in der Mensa das Zentrum der Stadt. Ich sammelte die nächste Inspiration von christlicher Familie. Am Abend schenkte mir Mirek neuen Achtrad und reparierte meinen Fahrradträger.

Am Morgen, eine Weile nach meinen Freunden fuhr ich die Elbe entlang, nach Tschechien. Nur ein Teil der Fahrradreise ist unangenehm.

BÖHMEN

Nach einer Weile grüßt mich in der Tschechoslowakei ein Grenzstein mich und später Schleusen an der Elbe. Nur hier ist es möglich, eine Fahrradreise Treppe zu haben, und nicht eine Treppe, sondern vier Treppen. In Litomìøice (Leitmeritz) war ein unwegsames Pflaster, das durchrieselte mich, weil das überall war. Durch Theresienstadt fuhr ich nach Doksany (Doxan) Rad und dann nach Terezín (Theresienstadt) zurück, weil ich machte irre.

Ich sah den wunderbaren Sonnenuntergang mit hübschem Schein über die nordwestlichen Hügel. Leider kann ich keine Bushaltestelle finden, deshalb muss ich unter einem Baum an den Friedhof schlafen. Ich habe keine Angst, weil ich weiß, wer über mir die schützende Hand hält. Trotzdem erschreckte ein Eichhörnchen mich vor Schlafen ein bisschen, vielleicht ist das die Freundin des Totengräbers.

In der Nacht sinkt die Temperatur sehr niedrig, es ist unangenehm. Ich bin nicht für solche Temperaturen vorbereitet, ich habe keinen geeigneten Schlafsack. Aber ein paar Tage halte ich es aus, ich glaube. Während der Fahrt nach Louny (Laun) schaffte ich mich aufzutauen. Neben der schönen Kirche befinden sich hier gute Geschäften und ein Markt. Diese Stadt gefällt mir, also nach dem ersten Blick kann ich es sagen.

Am Abend vereinbarte ich Treffen mit meinen Freunden. Nach der Entdeckung der Kreuzung fahre ich durch Slaný (Schlan), ich begrüße den sprichwörtlichen Hügel Øíp (Raudnitzer Berg) und komme durch Kladno zurück. Vor Neustraschitz treffe ich einen Kollege – einen Reisenden, der heißt Adámek. Leider mussten wir uns nach ein paar Worten infolge der kommenden Nacht verabschieden.

Nach der Überwindung des höchsten Hügels im Bezirk kam ich nach Tøeboc (Trebotz). Ich besuchte den Freund Vojta und trank Bier. (wenn er schon der Hopfen sammelt) Ich überraschte hier eine Praktikantin Lucka. Mit einer kleinen Verspätung nahmen wir Abschied und ich fahr in der Nacht nach Süden wieder, zu Hans. Er war im Juli mit seiner Lucka bei mir auf Besuch. Er bot mir ein prunkhaftes Abendessen an, das ich aß zum Frühstück.

Dann war das Morgen einfach perfekt und ich war in der vollkommenen Gesellschaft. Hans zeigte mir Rakovník und ging nach Mìsteèko (Stadtl) mit. Weiter fuhr ich allein Rad. Durch Køivoklát (Pürglitz), wo ich die Expedition Velorex traf, Beroun (Beraun), Karlštejn (Karlstein) und durch den südlichen Teil des prags weiter. Ich muss sagen, um den Fluss Berounka (Beraun) war einer von den wunderbarsten Teilen meiner Wanderung.

Ich dachte leider aber auch an der Zeit und musste meine Fahrt verkürzen. Von Karlštejn (Karlstein) lenkte ich meine Schritte nach Osten durch Øíèany (Ritschan). Ich fuhr durch Kutná Hora (Kuttenberg), Èáslav Rad und am Mittag ruhte in Chrudim aus. An dieser Angelegenheit besuchte ich die Zweigstelle meiner Bank und an der Post schickte ich eine Beantragung um Errichtung des Datenkastens. Mir machte Freude, dass ich hier trinkbares Wasser finde und auch die Toiletten ohne Gebühr.

Durch Vysoké Mýto (Hohenmauth) fuhr ich nach Litomyšl (Leitomischl) Rad. Dort erinnerte ich mich in Garten an mein erstes staatliches Treffen der Animateure und dankte für alle angenommene Guttaten. Weiter fuhr ich nach Èeská Tøebová (Böhmisch Trübau), wo ein Mann mir beriet, wohin sollte ich auf dem Hügel nach Landškroun (Landskron) fahren. Inzwischen wurde es dunkel und ich übernachtete an der Grenze Morava an der Luxusbushaltestelle.

MÄHREN

Ich wache mich noch im Dunkel auf und höre Arbeiter und Regen säuselt. Morava begrüßt mich mit einem Konzert. Ich wartete nicht lange. Ich nahm den Mut und fuhr, auch wenn es regnete. Ich wählte eine Abkürzung aus und fuhr gerade nach Mohelnice (Böhmisch Müglitz), kein Zábøeh (Hohenstadt an der March.) Ich fuhr durch einen Wald, durch Hügel Rad und dann wieder nach Mírov (Mürau), nach Loštice (Loschitz) um einen Zeltplatz, der voll Erinnerungen war und durch Litvínov (Littau) nach Olomouc (Olmütz).

Mein Diplom holte ich in der Schule schon nicht (eine Woche später), aber begrüßte mich im Olmütz meine Freundin. Wir plauderten eine Stunde. Ich traf mich auch schweizerischen Reisenden, mit ihnen ich ein paar Worte sagte, zuerst auf Englisch und dann auf Deutsch, weil sie mich verstanden.

Eine sehr lange Zeit dauerte meine Fahrt nach Pøerov (Prerau). Ich ging durch Hranice na Moravì (Weiskirch) zu Bìlotín (Bölten) schnell durch, weil es wieder regnete. Bìlotín (Bölten) wird rekonstruiert. Dann fuhr ich in die Vorburg Starý Jièín (AltTitschein) Rad, wo mich meine freundliche Familie begrüßte. Sie gehören zu erstaunlichen und beispielgebenden Freunden von Jesus Christus.

Am Morgen machte ich mich mit der jüngsten Prinzessin von der Vorburg auf den letzten Teil meines Wegs, vor allem an den Orten, die für mich nicht sehr bekannt sind. Trotzdem beendete ich meine Wanderung am Ende des Tages, will ich nicht mehr darüber schreiben.

30 TAGE DAUERTEN

Die Fahrt des Wanderers ist lang und anstrengend, vielleicht auch unbequem. Von meiner Erzählung ist nur in wenig Teile klar, wie meine Wanderung mich eigentlich traf. Wenn wir mich einmal fragen, können wir feststellen, was ich nicht schreiben konnte oder vielleicht nicht wollte. Aber hier gibt es eine Frage: Wie anders kann man eine Zeugenschaft der Wanderung, göttlicher Anwesenheit, verschiedenen Qualen und Wunder geben, wenn nicht mit der Aufforderung zu einer eigenen Wanderung?

Creative Commons Lizenzvertrag
Jiøí Josef Kohoutek (über. Anna Šelongová), 10.01.2018

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